Bodengutachten

Es ist egal, ob Sie ein Haus mit Keller oder auf einer Bodenplatte bauen.

Alle Risiken, die vom Baugrund hervorgerufen werden, gehen zu Lasten des Bauherren/der Bauherrin und sind nicht übertragbar. Der Architekt hat den Bauherren hierüber lediglich aufzuklären.

Was kann passieren, wenn kein Bodengutachten vorliegt?

Bei den Erdarbeiten wird festgestellt,

  • dass sich in 1,40m Tiefe Grundwasser befindet. Mittels eines Bodengutachtens hätte man im Vorfeld diese Situation erkennen und durch geeignete Maßnahmen beseitigen können.
  • dass ein Bodenaustausch von 1,00m Tiefe unumgänglich ist, damit die notwendige Tragfähigkeit der Immobilie sichergestellt ist.
  • dass der Boden kontaminiert ist.
    Dieser Boden muss als Sondermüll entsorgt werden.

Nun muss „nachkalkuliert, evtl, nachfinanziert und ggf. neu geplant“ werden.

Auf folgende wesentliche Fragen gibt das Bodengutachten eine Antwort:

  • Tragfähigkeit des Bodens
  • (Grund-)Wasserverhältnisse unter Tage
  • Altlasten vorhanden? Daraus resultiert, welche Gründungsmaßnahmen notwendig sind. Welche Abdichtungsmaßnahmen müssen getroffen werden? Welche Altlasten müssen entsorgt und welche Bereiche des Grundstücks müssen saniert werden?